Ästhetische Dermatologie

Dermatologie ist die Wissenschaft der Hautkrankheiten.
Darin enthalten sind auch  Venenerkrankungen (Phlebologie), Allergien (Allergologie), Geschlechtskrankheiten (Venerologie).

All diese Erkrankungen zeigen häufig Veränderungen und Symptome an der Haut.
Die Therapie dieser Erkrankungen wiederum umfasst nicht-chirurgische (konservative) als auch chirurgische Verfahren (Dermatochirurgie).  

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Häufige Fragen:

Die örtliche Betäubung für die Liposuktion erfolgt als sogenannte Tumeszenz-Technik der örtlichen Betäubung. Verwendet werden vorwiegend Lidocain oder Prilocain mit Adrenalizusatz und NatriumBicarbonat in physiologischer Kochsalzlösung. Der Adrenalinzusatz verhindert stärkere Hämatombildung bzw. Blutungsneigung. Nach ungefähr 30-45 Minuten Einwirkzeit ist das Gewebe betäubt und gut für die Absaugung vorbereitet. Dann wird das Fettgewebe schonend abgesaugt.
Maximal sollten nicht mehr als 4 Liter (nicht Kilo!) Fett in einer Sitzung abgesaugt werden, da sich sonst das Risiko für den Organismus erhöht.

Der Eingriff ist aufgrund der örtlichen Betäubung, ev. kombiniert mit leichtem Dämmerschlaf, schmerzfrei. Nach dem Eingriff steht man auf, ist also mobil. Die Betäubung hält noch mehrere Stunden an. Am nächsten Tag kann ein Gefühl wie bei einem Muskelkater vorhanden sein. Nur selten sind stärkere Schmerzen, die mit 1-2 Tbl Schmerzmittel für einige Tage gut behandelt werden können. Kompressions- und Stützmieder und -hosen sind für etwa 3-4 Wochen erforderlich. Sie sorgen für die Gewebestütze und den gleichmäßigen Druck. Zur Beschleunigung der Heilung haben sich Lymphdrainagen und Bewegung (z.B. Walking) bestens bewährt. Sind Venenschwäche oder Krampfadern vorhanden, sollten diese vorher behandelt werden.

Fettzellen wachsen nicht nach. Wenn man allgemein Gewicht zunimmt (Bewegungsmangel, Überernährung) bilden sich langsam wieder Depots, ausgehend von den verbleibenden Fettzellen. Aus ästhetischen Gründen ist es notwendig, dass eine gewisse Fettschicht über der Muskelfaszie belassen wird, da erst diese dünne Schicht eine anmutige Körperform nach der Absaugung gewährleistet (Lipomodelling).

Die Fettabsaugung ist ein sicherer operativer Eingriff, wenn dieser nach den heutigen wissenschaftlichen Standards erfolgt. Siehe auch Richtlinien der Österreichischen Akademie für kosmetische Chirurgie (Austrian Academy of Cosmetic Surgery).

Siehe auch:
A. Grassegger, R. Häussler: Ist beim Einsatz der Tumeszenz-Lokalanästhesie der Einsatz der Allgemeinnarkose kontraindiziert? Der Anästhesist, 2001:50;363-364.

Durch die Methode der Tumeszenztechnik, also der Absaugung in örtlicher Betäubung, und Vermeiden von “zu viel Absaugung in einer Sitzung” kann das generelle OP-Risiko deutlich minimiert werden ! Das Risiko ist generell kleiner, je kleiner die abgesaugte Menge ist. Größere Mengen sollten daher in mehreren Sitzungen entfernt werden!

 !! Warnhinweis:

Mehrfach-Operationen zur gleichen Zeit sind risikoreich: z.B. Bauchabsaugung und Brust-Operation oder Face-lift gleichzeitig (meist auch in Vollnarkose). Diese Kombi-Eingriffe sind mit einem wesentlich höheren Risiko für Thrombose oder Embolien behaftet!

Wie bei jedem operativen Eingriff muß man Regeln beachten. Voraussetzung sind keine Blutverdünnung, normale Gerinnung und normales Blutbild. Eine Gesundenuntersuchung ist im Vorfeld des Eingriffs anzuraten.  Vor dem Eingriff ist eine ausführliche Aufklärung und Besprechung des Eingriffs und der zu erwartenden Ergebnisse notwendig.

Dies hängt vom Umfang und der Region ab, die abgesaugt wird. Die Kosten belaufen sich in einer Bandbreite, typischerweise von € 1.500,- bis € 4.500,-. In diesen Kosten sind Vor- und Nachbehandlung, Anästhesie-Überwachung und Kompressionsmieder inkludiert.

Die Fettwegspritze oder Injektionslipolyse kann eine sinnvolle Ergänzung zur Absaugung sein. Dieses Medikament (Lipostabil) enthält die Substanz Phosphatidylcholin, ein Sojaextrakt mit fettlösender Wirkung. Kleine Fettdepots können damit beseitigt werden. Die Methode ist jedoch nicht routinemäßig zu empfehlen, da Langzeitstudien noch fehlen

Fettpolster in Verbindung mit Dehnungsstreifen der Haut oder stark erschlaffter Haut benötigen gelegentlich eine kombinierte Behandlung. Die Absaugung wird mit einer Straffungsoperation kombiniert. Dabei hat sich die sogenannte Avelar-Technik als großer Fortschritt gerade bei Bauch- , Arm- oder Oberschenkelstraffungen erwiesen.
Nähere Informationen erhalten Sie bei einer individuellen persönlichen Besprechung in unserer Ordination (Anmeldung in Ordination, auch plastisch-chirurgische Beratungen nach Terminvereinbarung, siehe auch Dr. Grassegger med-esthetic team).

Venenschwäche macht sich anfangs oft durch feine rötliche oder blaue Äderchen (Besenreiser) an den Beinen bemerkbar. Diese können gelegentlich auch schmerzhaft sein. Später kommen schwere Beine hinzu, Knöchel und Unterschenkel schwellen an. Nächtliche Wadenkrämpfe können auftreten, diese haben oft auch eine neurologische oder muskuläre Ursache (Magnesium-Mangel, Bandscheibenprobleme?).
Weitere wichtige Anzeichen einer Venenschwäche: die Haut beginnt zu jucken und Ekzeme (sogenannte Stauungsekzeme) sind die Folge. Kortisonsalben sind nur kurzzeitig wirksam, wenn die eigentliche Ursache nicht beseitigt wird. Vor einer Therapie ist eine umfassende Untersuchung der Beine (z.B.Venen-Ultraschall) notwendig. Damit werden die Schwachstellen im Venensystem genau bestimmt.

Ästhetische Dermatologie
admin@hautlaser

Fett-weg-Spritze (Lipostabil)

Viele Inserate pflastern die Tageszeitungen und Journale zum Thema "Fett weg mit der Fettweg Spritze" oder "Fettwegspritze erobert das Land".
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